Logistik 4.0: Autonome mobile Roboter eröffnen neue Wege

In der vernetzten Produktion und Intralogistik von Morgen sind autonome mobile Roboter unerlässliche Protagonisten. Mit ihrer Hilfe lassen sich Prozesse und Arbeitsumgebungen vollkommen neu gestalten und äußerst flexibel an geänderte Marktanforderungen anpassen.

Ob in der industriellen Fertigung oder im Versandhandel – der Druck auf die Intralogistik wächst: Steigende Produktvielfalt, kleinere Chargen, eine schwankende Nachfrage, immer kürzere Lieferzeiten und der anhaltende Fachkräftemangel fordern Unternehmen zum Umdenken. Lineare Fertigungslinien wandeln sich zu agilen Produktionsnetzwerken. In den Lagerhallen werden Prozesse zunehmend automatisiert.

Ein wichtiger Akteur auf dem Weg dorthin sind autonome mobile Roboter (AMR). Laut Federation of Robotics (IFR) ist der Umsatz mit AMR inklusive Lieferrobotern im Jahr 2020 um elf Prozent auf über eine Milliarde US-Dollar gestiegen*. Kein Wunder, bieten AMR doch erhebliche Vorteile. Durch Fortschritte in der Bildverarbeitung, Navigation und Künstlichen Intelligenz können sie in verschiedensten Anwendungen unterstützen.

Für maximale Flexibilität: Autonome mobile Roboter

Die Dynamik der heutigen Märkte stellen Produktion und Intralogistik vor große Herausforderungen. Statt linearen Fertigungslinien sind agile Produktionsnetzwerke gefragt. Ein Höchstmaß an Flexibilität, Effizienz und Präzision eröffnen hierbei unsere autonomen mobilen Roboter (AMR).

Vielseitig einsetzbar

AMR transportieren selbstständig und sicher Materialien, Komponenten und Werkstücke zwischen vernetzten Arbeitsstationen in Fabriken, Logistikzentren und Laboratorien. Sie übernehmen monotone Aufgaben und assistieren bei der Montage. Die damit gewonnenen Personalkapazitäten lassen sich für anspruchsvollere und weniger körperlich belastende Tätigkeiten einsetzen. Dank ihrer Hilfe wird fest verbautes Equipment mobil. Dazu zählen Hubeinheiten, Zuführsysteme, Etikettierer, Mess-, Diagnose- und Desinfektionsgeräte. Nicht der Mensch läuft zum Regal, sondern das Regal kommt kurzerhand zum Kommissionierenden.

Höchste Flexibilität für die Logistik 4.0

Unterm Strich bedeutet das für mittelständische Unternehmen: effizientere Prozesse, höhere Produktivität, bessere Arbeitsbedingungen, geringere Betriebskosten und vor allem ein hohes Maß an Flexibilität. Ändern sich die Marktanforderungen, können sie schnell reagieren und ihr Produktions- und Logistiklayout anpassen. AMR, wie sie die von ABB übernommene ASTI Group anbietet, eröffnen mittelständischen Unternehmen damit langfristige Perspektiven, um den Herausforderungen einer vernetzten Wertschöpfung erfolgreich zu begegnen.

* IFR Jahrbuch „World Robotics 2021 – Service Robots”